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Formulare von A bis Z
Übersicht

Baumfällen/ Maßnahmen am Baumbestand beantragen

Das Fällen von Bäumen ist unter bestimmten Voraussetzungen genehmigungspflichtig.

Bäume auf unbebauten Grundstücken:
Genehmigungspflichtig sind alle Laub- u. Nadelbäume ab 0,50 m Stammumfang (gemessen in 1m Höhe über dem Erdboden) und alle mehrstämmigen Bäume, deren Summe der Stammumfänge 0,50 m und mehr beträgt, sowie alle hochstämmigen Obstbäume ab 0,90 m Stammumfang (gemessen in 1m Höhe über dem Erdboden).

Bäume auf Grundstücken, die mit Gebäuden bebauten sind:
Genehmigungspflichtig sind alle Laubbäume, deren Stammumfang größer 1m (gemessen in 1m Höhe über dem Erdboden) und alle mehrstämmigen Laubbäume, deren Summe der Stammumfänge 1m und mehr beträgt. Nicht genehmigungspflichtig sind alle Nadelbäume, Obstbäume, Pappeln, Birken, Baumweiden u. abgestorbene Bäume unabhängig vom Stammumfang (gemessen in 1m Höhe über dem Erdboden).

Bäume, die auf der Grundlage des §7 der Baumschutzsatzung gepflanzt wurden sind unabhängig von der Art und dem Stammumfang geschützt und damit sind entsprechende Maßnahmen an diesen Bäumen genehmigungspflichtig.
Kosten
Es fallen keine Gebühren an.
Erforderliche Unterlagen

Unterlagen

Ausfertigung

Form

Antrag auf Maßnahmen am Baumbestand/ Baumfällantrag
Original
Formular
Lageplan oder Lageskizze
mit eingetragenen Baumstandorten, Foto


Antragstellung

Die Antragstellung kann erfolgen durch:

  • Antragsteller persönlich
  • Vertreter mit Vollmacht
  • gesetzlicher Vertreter


Der Antrag kann wie folgt gestellt werden:

  • durch persönliche Vorsprache während der Öffnungszeiten
  • schriftlich per Post
  • schriftlich per Fax


Hilfe bei der Beantragung:

  • Telefon: 0371 488-6721
  • Fax: 0371 488-6798
Antwortdokumente
Antwortdokumente:
  • Bescheid

Zustellung:
  • grundsätzlich erfolgt die Zustellung der Antwortdokumente per Post
  • alternativ kann bei der Antragstellung vereinbart werden, dass die Antwortdokumente persönlich oder durch einen Bevollmächtigten abgeholt werden
Bearbeitungszeit
3 Wochen
Rechtsgrundlagen

Gegen den Bescheid kann Widerspruch innerhalb eines Monats eingelegt werden. Widerspruchsbehörde ist die Stadt Chemnitz.

Häufig gestellte Fragen

Ist eine Ortsbesichtigung notwendig?

In der Regel ist eine Ortsbesichtigung notwendig. Wenn Ihrerseits eine Teilnahme erwünscht ist, sollte das im Antrag mit der Angabe Ihrer Telefonnummer vermerkt werden.

Wie lange ist die Genehmigung (der Bescheid) gültig?

Der Bescheid ist ein Jahr gültig und kann auf formlosem Antrag um ein Jahr verlängert werden.

Welche Ersatzpflanzungen werden anerkannt?

Bei der Ersatzpflanzung werden alle stammbildenden Bäume, einschließlich hochstämmiger Obstbäume anerkannt (entsprechend der Beauflagung). Lediglich Großsträucher, als Hecken gepflanzte Nadelgehölze, sowie viertel - und halbstämmige Obstbäume können nicht anerkannt werden.

Welche Varianten des Ersatzes sind möglich?

  • Ersatzpflanzung auf dem Antragsgrundstück,
  • Ersatzpflanzung auf Grundstück Dritter mit Eigentümerzustimmung

Ist keine der beiden bereits genannten Varianten z. B. aufgrund eines bereits stark durchgrünten Grundstückes möglich, wird dem Bürger die Möglichkeit angeboten, die Form der Ersatzzahlung (Ausgleichszahlung) zu wählen. Mit diesem speziell dafür eingerichteten Baumersatzkonto übernimmt die Stadt Chemnitz die Ersatzpflanzung.

Wann beginnt die 3 Wochen Bearbeitungsfrist?

Die Bearbeitungszeit (Frist 3 Wochen) beginnt erst mit der Vorlage der vollständigen geforderten Unterlagen.