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Formulare von A bis Z
Übersicht

Kraftfahrzeug anmelden

NummernschildFahrzeuge dürfen auf öffentlichen Straßen nur in Betrieb gesetzt werden, wenn sie zum Verkehr zugelassen sind.

Bevor ein Fahrzeug auf öffentlichen Straßen geführt werden darf, muss es angemeldet werden.

Mit der Anmeldung ist das Fahrzeug behördlich registriert und zugelassen.

Für die Zulassung von Neufahrzeugen oder Gebrauchtfahrzeugen sowie für die Wiederzulassung eines außer Betrieb gesetzten Fahrzeuges gelten unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich der vorzulegenden Dokumente.

 

Auf Grund von Wartungsarbeiten ist der Online-Dienst unter Terminvereinbarung (bei "Wunschkennzeichen reservieren" unter Online beantragen) am Mittwoch, dem 27.09.2017 ab ca. 13:00 Uhr nicht erreichbar. Voraussichtlich ab ca. 15:30 Uhr steht der Online-Dienst wieder zur Verfügung!

Kosten

Grundgebühr bei Wiederzulassung nach Außerbetriebsetzung ohne Halterwechsel 12,40 Euro

Grundgebühr bei Zulassung eines Neufahrzeuges 27,60 Euro

Grundgebühr bei Erstzulassung eines Gebrauchtfahrzeuges 31,20 Euro

 

Im Einzelfall können zur Grundgebühr zusätzliche Kosten hinzukommen.

Erforderliche Unterlagen

Unterlagen

Ausfertigung

Form

Personalausweis oder Reisepass


Einzugsermächtigung für die Kfz-Steuer
Original
Formular
Nicht erforderlich für Fahrzeuge, die nicht Kfz-Steuerpflichtig sind oder Antragsteller, die steuerbefreit sind.
Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
Original
Formular
Nur erforderlich, wenn das Fahrzeug bereits in Deutschland zugelassen war. Nicht vorhanden bei Neufahrzeugen.
Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
Original
Formular
Teilweise nicht vorhanden bei Neufahrzeugen mit nationaler Typgenehmigung oder ohne Typgenehmigung.
Elektronische Versicherungsbestätigung

Formfrei
Mündliche Bekanntgabe der vom Versicherer vergebenen Bestätigungsnummer
Nicht erforderlich für Fahrzeuge, die nicht haftpflichtversicherungspflichtig sind.
Bisherige Kennzeichentafeln
Original

Nur erforderlich, wenn die entstempelten Kennzeichen für die Zulassung verwendet werden sollen (z.B. Wiederzulassung nach Außerbetriebsetzung). Gegebenfalls vorhandene ausländische Kennzeichen sind ebenfalls vorzulegen.
Prüfbericht zur Hauptuntersuchung
Original
Formfrei
Nur erforderlich, wenn in Abhängigkeit vom Erstzulassungsdatum eine Hauptuntersuchung fällig ist.
Ausländische Fahrzeugdokumente
Original

Nur erforderlich bei Einfuhr von Fahrzeugen aus dem Ausland.
Vollmacht
Original
Formular
Nur erforderlich, wenn der Antragsteller nicht persönlich in der Kfz-Zulassungsbehörde vorspricht.
Gewerbeanmeldung und Handelsregisterauszug


Nur bei Firmen erforderlich.
Fahrzeugidentifikation (Prüfung der Fahrzeugidentifizierungsnummer)
Original
Formular
Nur erforderlich, wenn für das Fahrzeug noch keine Zulassungsbescheinigung Teil II (deutscher Fahrzeugbrief) ausgestellt ist.
Diese Identifikation ist im Rahmen einer Hauptuntersuchung oder separat durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr oder Prüfingenieur der amtlich anerkannten Überwachungsorganisation (z.B. TÜV, DEKRA)  vorzunehmen. Die Kfz-Zulassungsbehörde führt selbst keine Fahrzeugidentifikationen durch.
Antragstellung


Die Antragstellung kann erfolgen durch:

  • Antragsteller persönlich
  • Vertreter mit Vollmacht


Der Antrag kann wie folgt gestellt werden:

  • durch persönliche Vorsprache während der Öffnungszeiten
  • Sie können den Vorgang auch direkt ONLINE auslösen und elektronisch einen Termin zur persönlichen Vorsprache in der Zulassungsbehörde vereinbaren.


Weitere Hinweise:

  • Der Antrag wird im Zuge der Fahrzeugzulassung ausgedruckt.


Hilfe bei der Beantragung:

Bearbeitungszeit
15 Minuten
Rechtsgrundlagen
§§ 6, 13 Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV)
Häufig gestellte Fragen

Kann ein Fahrzeug auf eine minderjährige Person zugelassen werden?

Ja. Die schriftliche Einverständniserklärung beider Elternteile wird benötigt. Falls nur ein Erziehungsberechtigter bestellt ist, muss eine entsprechende schriftliche Erklärung abgegeben werden. Zusätzlich sind die Personaldokumente (Personalausweis oder Reisepass) der Eltern bzw. des Erziehungsberechtigten vorzulegen. Weiterhin ist die Teilnahmeerklärung zum Einzug der Kraftfahrzeugsteuer im Lastschrifteinzugsverfahren erforderlich.

Was ist bei der Einfuhr von Fahrzeugen aus dem Ausland zu beachten?

Vorzulegen sind der Eigentumsnachweis in Form der Rechnung bzw. des Kaufvertrags im Original, die ausländischen Fahrzeugdokumente und (wenn vorhanden) Kennzeichen, EG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Certificat of Conformity) oder Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen nach § 21 StVZO bzw. Einzelgenehmigung nach § 13 FGV. In Abhängigkeit vom Alter des Fahrzeuges ist eine gültige Hauptuntersuchung erforderlich.
Bei der Einfuhr von Fahrzeugen aus Nicht-EU-Staaten ist eine Zollunbedenklichkeitsbescheinigung vorzulegen.

Die Fahrzeuge müssen vor der Zulassung in Deutschland identifiziert werden (Kontrolle der Fahrzeug-Identifizierungsnummer). Diese Identifikation ist im Rahmen einer Hauptuntersuchung oder separat durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr oder Prüfingenieur der amtlich anerkannten Überwachungsorganisation (z.B. TÜV, DEKRA) vorzunehmen. Die Kfz-Zulassungsbehörde führt selbst keine Fahrzeugidentifikationen durch.