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Großraum- und Schwertransporte: Erlaubnis beantragen

Der Verkehr mit Fahrzeugen und Zügen, deren Abmessungen, Achslasten oder Gesamtgewichte die gesetzlich allgemein zugelassenen Grenzen tatsächlich überschreiten, bedarf einer Ausnahmegenehmigung bzw. Erlaubnis.
Das gilt auch für den Verkehr mit Fahrzeugen, deren Bauart dem Führer des Fahrzeugs kein ausreichendes Sichtfeld lässt.

Die Antragstellung für gewerbliche Transporte erfolgt bei diesem Verfahren über den Online-Dienst VEMAGS. Die Transportunternehmen können sich unter https://applikation.vemags.de registrieren lassen.

Für private Transporte mit erhöhten Abmessungen (z.B. Bootstransporte mit Überbreite) steht das PDF-Formular zur Verfügung.

Voraussetzungen
Die Erlaubnis kann unter anderem dann erteilt werden, wenn
  • für den beantragten Verkehr die Beförderung auf der Schiene oder auf dem Wasser nicht in Frage kommt,
  • geeignete Straßen zur Verfügung stehen und
  • eine unteilbare Ladung (bei mehreren Teilen gelten Sonderbestimmungen) befördert wird.
Kosten
Kosten (minimal): 10,20 Euro
Kosten (maximal): 767,00 Euro

Beschreibung:
Je nach Aufwand, Umfang und Dauer der Ausnahmegenehmigung/ Erlaubnis betragen die Kosten bzw. Gebühren zwischen 10,20 Euro und 767,00 Euro.

Rechtsgrundlage:
§§ 1 und 9 VwKG i.V.m. § 1 GebOSt

Zahlungsweise:
  • per Überweisung nach Erhalt des Gebührenbescheides
Erforderliche Unterlagen
  • Antragsformular (Original)
  • Gültige Ausnahmegenehmigung gemäß § 70 StVZO (Kopie)
    Nur vorzulegen, wenn eine solche Ausnahmegenehmigung erforderlich ist.
Antwortdokumente

Antwortdokumente:

  • Erlaubnisbescheid
  • Gebührenbescheid


Zustellung:

  • über den Online-Dienst VEMAGS
  • Zustellung per Fax nach Absprache möglich
Bearbeitungszeit
Die Bearbeitung dauert in der Regel 2 Wochen.
Bei statischer Nachrechnung von Brückenbauwerken sowie bei der Erteilung von Dauergenehmigungen sind jedoch auch längere Fristen möglich.
Bearbeitungsfrist
3 Monate

Rechtsgrundlage:
§ 42a VwVfG
Rechtsgrundlagen
  • § 29 Abs. 3 StVO
  • § 46 Abs. 1 StVO

Gegen den Bescheid können Sie Widerspruch einlegen.