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Übersicht

Kraftfahrzeug: Wechselkennzeichen beantragen

Worum geht es?
Das Kraftfahrzeugkennzeichen stellt eine einheitliche Registriernummer für ein Fahrzeug dar.

Es wird von der örtlich zuständigen Kfz-Zulassungsbehörde zugeteilt und identifiziert das betreffende Fahrzeug sowie den Fahrzeughalter eindeutig.

Es wird im zentralen Fahrzeugregister des Kraftfahrt-Bundesamtes eingetragen und erscheint in den Fahrzeugpapieren (Zulassungsbescheinigung I und II, ehemals Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief) sowie auf den Kennzeichenschildern.

Das Kraftfahrzeugkennzeichen wird bei der Zulassung eines kennzeichenpflichtigen Fahrzeuges zugeteilt. Es erhält dabei durch ein aufgeklebtes Dienstsiegel der Stadt oder des Landkreises seine Gültigkeit.

Ein gültiges Kennzeichen gilt in Verbindung mit der Zulassungsbescheinigung Teil I als Nachweis für die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr.

Bei der Zulassung von zwei Fahrzeugen der Fahrzeugklassen M1 (Fahrzeuge zur Personenbeförderung bis 8 Sitzplätze + Fahrersitz), L (zwei-, drei- sowie leichte 4-rädrige Fahrzeuge) oder O1 (Anhänger bis 750 kg Gesamtgewicht) auf den gleichen Halter kann ein Wechselkennzeichen zugeteilt werden. Es darf zur selben Zeit nur an einem von diesen Fahrzeugen geführt werden. Es besteht aus einem gemeinsamen und zwei fahrzeugspezifischen Kennzeichenteilen.

Der fahrzeugbezogene Teil ist ständig am betreffenden Fahrzeug anzubringen, wohingegen der gemeinsame Teil jeweils an dem Fahrzeug anzubringen ist, welches im öffentlichen Straßenverkehr betrieben oder abgestellt wird. Die Erkennungsnummern eines Wechselkennzeichens sind bis auf die letzte Ziffer gleich. Die letzte Ziffer der Erkennungsnummer des Fahrzeuges ist auf dem fahrzeugbezogenen Teil des Kennzeichens aufgebracht. Der übrige Teil des Wechselkennzeichens ist auf dem auswechselbaren gemeinsamen Kennzeichenteil aufgebracht.

Hinweis: Beide Fahrzeuge müssen zur gleichen Fahrzeugklasse gehören. Gegebenenfalls ist durch ein Gutachten gem. § 21 StVZO eine Umschlüsselung zur gleichen Fahrzeugklasse vorzunehmen.
Was kostet die Bearbeitung des Vorgangs?

Grundgebühr 33,60 Euro

Im Einzelfall können zur Grundgebühr zusätzliche Kosten hinzukommen.

Wie kann ich bezahlen?
bar, EC-Karte
Welche Unterlagen sind erforderlich?

Unterlagen

Ausfertigung

Form

Antrag
Original

Der Antrag wird bei Bearbeitung der Fahrzeugzulassung vom Sachbearbeiter ausgedruckt und vom Fahrzeughalter unterschrieben.
Personalausweis oder Reisepass


Einzugsermächtigung Kfz-Steuer
Original
Formular
Nicht erforderlich für Fahrzeuge, die nicht Kfz-Steuerpflichtig sind oder Antragsteller, die steuerbefreit sind.
Fahrzeugschein/ Zulassungsbescheinigung Teil I
Original

Fahrzeugbrief/ Zulassungsbescheinigung Teil II
Original

elektronische Versicherungsbestätigung für Wechselkennzeichen

Formfrei
Mündliche Bekanntgabe der vom Versicherer vergebenen Bestätigungsnummer.
Für jedes der beiden Fahrzeuge einzeln erforderlich.
Nicht erforderlich für Fahrzeuge, die nicht haftpflichtversicherungspflichtig sind.
Prüfbericht Hauptuntersuchung
Original
Formfrei
Nur erforderlich, wenn in Abhängigkeit vom Erstzulassungsdatum eine Hauptuntersuchung fällig ist.
bisherige/s Kennzeichenschild/er
Original

Nur erforderlich, wenn das Fahrzeug noch zugelassen ist.
ausländische Fahrzeugdokumente
Original

Nur erforderlich bei Einfuhr von Fahrzeugen aus dem Ausland.
Vollmacht
Original
Formular
Nur erforderlich, wenn der Antragsteller nicht persönlich in der Kfz-Zulassungsbehörde vorspricht.
Gewerbeanmeldung und Handelsregisterauszug


Nur bei Firmen erforderlich.
Was ist bei der Antragstellung zu beachten?
Die Antragstellung kann erfolgen durch:
  • Antragsteller persönlich
  • Vertreter mit Vollmacht

Der Antrag kann wie folgt gestellt werden:
  • durch persönliche Vorsprache während der Öffnungszeiten
Welche Rechtsgrundlagen gelten?
  • § 8 Abs. 1a Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV)